LA LLOSA
Gilt als eines der schönsten Tauchgebiete der gesamten Costa Blanca. La Llosa
ist ein zweistufiges Unterwasserriff, das bis 6 Meter unter die Wasserober-
fläche ragt. Die erste Stufe reicht bis zu Tiefen um ca. 30 Meter, die zweite
Stufe fällt auf über 40 Meter ab. Die Riffvorderkante der ersten Stufe fällt
senkrecht ab. Die vielen vorgelagerten Felsen bieten eine abwechslungsreiche
Landschaft. Die Rückseite fällt flacher, in mehreren Stufen ab. Aufgrund der
Größe des Gebietes sind hier mehrere, völlig unterschiedliche Tauchgänge
möglich. Das Riff zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt und Anzahl von
Unterwasserlebewesen aus.
ISLA MITJANA
Eine kleine Insel etwas die Küste hinauf. Man umrundet die Insel, deren Süd-
seite sich durch eine Wand mit besonders schönem Bewuchs auszeichnet.
Unterwegs gibt es ein Mini-Wrack und andere dekorative Zivilisationszeugnisse
zu entdecken. Tiefen bis ca. 28 Meter.
ELEFANTENHÖHLE
Die Höhle liegt in einer Tiefe von ca. 10 Meter und ist etwa 30 Meter lang. An
ihrem Ende befindet sich eine Luftkuppel in der man auftauchen, das Wasser
verlassen und einen Erkundungsgang zu Fuß starten kann. Auch für Hobbytau-
cher geeignet.
PFAUENINSEL
Hier hat man im Jahr 1999 den "Christus der Taucher" in einem weihevollen
Akt situiert. Nach einem kurzen Gruß gehts weiter in zwei Grotten mit schönem
Deckenbewuchs, dann vorbei an abwechslungsreicher Fels- u. Steinlandschaft.
An der Südseite fällt die Insel steil ab und mündet bei ca. 15 Meter in ein
Plateau, das aus in Scheiben gelegten Felsen besteht. Eine zweite Stufe fällt
auf 25 - 30 Meter ab. Sehr interessant ist der flache Teil. Am Ende des Tauch-
gangs wollen die "Arcos", zwei übereinanderliegende Bögen durchtaucht wer-
den.
Alle Tauchplätze sind schnell mit einem Boot zu erreichen und bieten sowohl im
Flachwasser als auch im tieferen Bereich ihre Reize. Somit besteht immer die
Möglichkeit zum gemütlichen Austauchen im Flachwasser. Hier kann man die
ganze Artenvielfalt des Mittelmeeres bewundern.
Conger, Barakudas, Muränen, etc. sogar ein Adlerrochen wurde schon gesehen.
CABO SAN ANTONIO
Von Denia aus ist der rießige Steinfelsen in 20 Minuten zu erreichen. Von Javea
aus geht es gleich links um den Yachthafen, direkt an die unter Naturschutz
stehenden Tauchgebiete von "Cap S`Antonio".
2 Bojen schützen das Tauchgebiet mit steilabfallenden Felsen bis zu einer Tiefe
von 35 Metern. Drifttauchgänge sind hier möglich, wobei viele Fischarten des
Mittelmeeres gerade hier zu sehen sind. Riesenzackenbarsche bis zu einer Größe
von 2 Metern sind hier keine Seltenheit.
ISLA PORTICHOL
Die Insel Portichol ist von allen Seiten aus gut zu betauchen. Auf der nordöstli-
chen Seite befinden sich Steilwände bis zu einer Tiefe von 25 Metern. Hier be-
findet sich auch ein Naturpool mit einer Wassertiefe von 8 Metern, der hinter
dem Plateau bis in eine Tiefe von 26 Metern abfällt. Im kleinen Becken wachsen
die Mini-Barracudas, Barsche, Makrelen, Lippfische und Octopusse heran.
Die südwestliche Seite ist, mit einer maximalen Tiefe von 10 Metern, besonders
gut zum schnorcheln geeignet.
Neben der Hauptinsel liegt die kleine Schwesterninsel "Small Isla". Die tiefste
Stelle vom ersten Plateau beträgt 14 Meter und ragt in Richtung Osten bis auf
26 Meter hinunter. Im Süden befindet sich eine Schlucht. Durch die guten
Strömungsverhältnisse tummeln sich hier viele Conger-Aale, Barracudas,
Makrelen, Snapper und Doraden. In einer Tiefe von 8 Metern befinden sich
drei Löcher, die in 12 Metern Tiefe zu einem wunderschönen Hof zusammen-
laufen und in Form einer Schlucht ins Meer führen. Außerdem gibt es hier einen
alten römischen Bleianker zu bewundern.
CABO DE LA NAO
Der Tunnelfelsen im Gebiet von Cabo de la Nao steht mitten im Wasser und ragt
10 Meter aus dem Wasser raus. In einer Tiefe von 30 Metern befinden sich
4 Ein- Ausgänge, die in der Mitte des Felsen zu einer Kathedrale zusammen-
führen. Im Inneren der Kathedrale, können alle 4 Ausgänge im gesamten Blick
ersehen werden. 20 Meter weiter östlich liegt eine alte Mobylette, die mit
Korallen bewachsen ist.
Vor dem Tunnelfelsen haben wir einen riesen Block, mit 2 Torbögen und einem
Krater. Dann gibt es noch die Steilwand von Cabo de la Nao, die wundervollen
Bewuchs von Schwämmen und Korallen hat.
Der absolute Knaller ist aber der Pato Platz, der leider nicht so oft angefahren
werden kann, da dort immer viel Strömung herrscht. Dieser Platz ist nicht er-
forscht, die Ostseite bietet da wohl noch viele Überraschungen.
Die Steilwände an der Küste fallen bis auf 38 Meter ab. An den Hauptwänden
hat man viele Einbuchtungen, wo sich viele Kleinfische wie Glas- und Skorpion-
fische aufhalten.
« zurück »